Presse

Hier erhalten Sie eine Auswahl von Pressestimmen der letzten Jahre.

Ostfriesland Staffel

25 Lauftherapeuten und GÄste erkundeten Ostrfriesland zu Fuss

Ostfriesischer Kurier - 06/2014

Ostfriesland-Staffel - Start und Ziel in Dornumersiel

D o r n u m e r s i e l/TG Am frühen Donnerstagmorgen um 7 Uhr machten sich 25 Lauftherapeuten auf den Weg von Dornumersiel über Norden, Emden und Aurich wieder zurück nach Dornumersiel. Nach rund 130 Kilometern erreichte die Gruppe um 23:35 Uhr wieder das Ziel in Dornumersiel. Jeder Teilnehmer der Ostfriesland-Staffel...

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Jeder kann den ersten Schritt machen

Westfälisches Volksblatt- 01/2014

Lauftherapeutin Maria Liebeck spricht über gute Vorsätze und warum Laufen das Leben verändert

S a l z k o t t e n (WV). Abnehmen, das Rauchen aufgeben, mehr Sport treiben: Zu Jahresbeginn haben gute Vorsätze Hochkonjunktur. Oftmals aber bleiben sie im Jahresverlauf auf der Strecke. Was sie von guten Vorsätzen hält und warum es (fast) keinen Grund dafür gibt, sie nicht schon morgen umzusetzen, darüber sprach WV-Redakteurin Marion N e e s e n mit der Salzkottener Lauftherapeutin Maria L i e b e c k .
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Erlebnis Laufen als Therapie

GESUNDHEIT - inform 02/2013

Eine Therapie von Prof. Dr. Alexander Weber

Laufen ist seine Passion und noch viel mehr als das: Laufen ist das Forschungsfeld von Prof. Dr. Alexander Weber, Vorstand und Leiter im Deut- schen Lauftherapiezentrum (DLZ). „Zu Beginn der 80er-Jahre haben wir begonnen, an der Uni in Paderborn...
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Viel Lob und ein Geschenk

Laufmagazin SPIRIDON 7-8/13

Von JoAnna Zybon

Welchen Läufer ärgert es nicht, wenn ihn ein Belastungs-EKG im Rahmen eines Gesundheits-Check-Ups Geld kostet, vollgefressene Wohlstandsopfer mit Herzproblemen jedoch die gleiche Untersuchung kostenlos erhalten? Und nun die gute Nachricht: Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Deutschen Lauftherapiezentrums hat die „BKK vor Ort“ einen Präsentkorb offeriert, der die Herzen vieler Läufer höher schlagen lässt: Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchungen und Lauftherapiekurse werden...
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Der „Laufpapst“ aus Ostwestfalen feilt an neuen Konzepten

WestfalenSport, März 2010

In Bad Lippspringe feiert die Lauftherapie weiter Erfolge

Laufen ist nicht gleich laufen. Es gibt mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Ansätze, die das Thema aufgreifen. Dem Laufen als Therapieform hat sich Prof. Dr. Alexander Weber aus Paderborn verschrieben. Der mittlerweile emeritierte Wissenschaftler ist selbst passionierter Laufsportler und hat sich als Pädagoge früh mit den unterschiedlichen Facetten dieser „im Grunde ganz natürlichen Bewegungsform des Menschen“ beschäftigt. Im Jahr 1988 wurde auf seine Initiative in Paderborn das Deutsche Lauftherapiezentrum e. V. (DLZ) gegründet. Bis heute haben mehr als 5000 Läuferinnen und Läufer an den DLZ-Kursen teilgenommen. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter.

Bewährte Philosophie

„Wir entwickeln unser Konzept ständig fort und passen es an die neuesten Erkenntnisse an“, sagt Prof. Dr. Alexander Weber, der in der Fachwelt bereits als „Laufpapst“ bezeichnet wird. „Ob das daran liegt, weil das Paderborner Land sehr katholisch geprägt ist, weiß ich nicht“, schmunzelt der Wissenschaftler.

Die Philosophie des DLZ ist bewährt. Auf der Grundlage wissenschaftlich gesicherten Wissens fördert die Einrichtung insbesondere die pädagogischen und therapeutischen Möglichkeiten des Laufens in Theorie und Praxis. „Die ausdauernde Bewegung nimmt bei den Anstrengungen des Menschen, körperliches und geistig-seelisches Wohlbefinden zu erhalten respektive wiederherzustellen, einen zentralen Platz ein“, sagt Prof. Dr. Alexander Weber.

Förderung der Lauftherapie

Dabei verfolgt das DLZ mit Sitz in Bad Lippspringe gleich mehrere gemeinnützige Ziele.
An erster Stelle steht die Förderung der Lauftherapie in Theorie, Praxis, Forschung und Lehre. Das Zentrum setzt sich für die Anerkennung und Anwendung der Lauftherapie in der Praxis ein und organisiert Vorträge, Seminare, Kurse, Tagungen und Workshops.

Das DLZ betreibt die Aus- und Weiterbildung von Lauftherapeuten, Laufpädagogen und Laufgruppenleitern nach eigens hierfür aufgestellten Studienordnungen und Richtlinien. Eine eigene Weiterbildungskommission sorgt dafür, dass die Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung im Sinne der „DLZ-Philosophie“ erhalten und entwickelt werden.

Mehr als 20-jährige Erfolgsgeschichte

„Dass unser Konzept derart erfolgreich ist, hätten wir vor zwanzig Jahren nicht für möglich gehalten“, blickt Prof. Dr. Alexander Weber zurück. Er hatte das DLZ mit dem Hintergedanken gegründet, die Lauftherapie in Deutschland zu etablieren.

Bei den im DLZ angebotenen Kursen steht über allem das Ziel, den Menschen in seinem Bestreben zu unterstützen, Stress abzubauen und die so genannte Work-Life-Balance stets neu herzustellen. Mittlerweile tragen rund 400 Lauftherapeutinnen und -therapeuten diese Idee in ganz Europa weiter. Sie alle haben in Bad Lippspringe eine Ausbildung absolviert.

Laufen für Führungskräfte

Bereits jetzt entstehen im DLZ neue Konzepte. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne hat Alexander Weber Kurse entwickelt, bei denen das Laufen und das Befinden im Allgemeinen im Vordergrund stehen. „Mit unserem Angebot wenden wir uns unter anderem gezielt an Führungskräfte, die beruflich unter Strom stehen und einen Ausgleich benötigen, ohne sich unkoordiniert zu verausgaben“, sagt Marianne Weber. In den neuen Angeboten geht es darum, eine definierte Basis-Fitness im Bereich Ausdauer zu erwerben. Ferner können durch Coaching-Angebote individuelle Strategien zur Stressbewältigung und zum Ernährungsverhalten entwickelt werden. Zudem werden personenbezogen Hilfen zur Optimierung der Körpersprache angeboten. Etabliert haben sich Laufkurse in Betrieben. Neben den Zielen, wie die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit, werden Gemeinschaftsgefühl, Teamfähigkeit, Corporate Identity sowie kommunikative Fähigkeiten gefördert.

Dass auch die im DLZ neu entwickelten Ideen Erfolg haben werden, scheint vorprogrammiert: 5000 zufriedene Läuferinnen und Läufer aus zwanzig Jahren sprechen eine deutliche Sprache.

Den Kopf frei laufen

Zitat aus RUNNER`s WORLD, dem größten Laufmagazin der Welt, (H. 11, 2007, S. 26)

„Zahllose Studien haben gezeigt, dass Sport die Neurotransmitter Seretonin, Dopamin Adrenalin und Beta-Endorphin stimuliert, die für eine Verbesserung der Stimmung zuständig sind und Depressionen und Angstzustände lindern. Die Forschung bestätigt, was erfahrene Läufer schon immer gewusst haben: In dieser hormonell gesteuerten Gemütsverfassung ist man ganz nah dran an seinen Gedanken und Gefühlen – die ideale Voraussetzung, um mit einem Trainingspartner oder einem professionellen Therapeuten darüber zu sprechen. Gontang glaubt fest an die Bewegungstherapie und bietet sogar einen Honorarrabatt für alle, die sich lieber auf der Straße behandeln lassen wollen. Über 75% seiner Klienten nutzen das Angebot – sehr zu Gontangs Freude: Von dem Deal profitiert nicht nur er Patient, sondern auch meine eigene Gesundheit.

Nach seinem Studium arbeitete Gontang unter dem Arzt Tad Kostrubala, der 1976 erstmals den Begriff des laufen Therapeuten prägte. Zwölf Jahre später gründete der Psychologe Prof. Alexander Weber in Paderborn das Deutsche Lauftherapiezentrum, das mit einer Vielzahl von Informations- und Ausbildungsangeboten die positiven Auswirkungen der ausdauernden Bewegung auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden des Menschen publik macht. Laut Weber empfiehlt sich die Lauftherapie vor allem bei psychischen Störungen wie Antriebslosigkeit, Schlafproblemen, Stress, mangelndem Selbstwertgefühl, Sucht und leichten Formen von Angst und Depression.“

Das mobile Internet als Dienstleister für Läufer – Deutsches Lauftherapiezentrum e.V. (DLZ) als Projektpartner bei uService Run

Erschienen in: Laufmagazin SPIRIDON, März 2010

von Prof. Dr. Alexander Weber

Wer unter uns Läuferinnen und Läufern hat das nicht schon mal erlebt? – man/frau befindet sich in fremder Umgebung und möchte einfach zwischendurch die Pause nutzen und eine Trainingsrunde drehen. Also, wie finde ich ohne große Umstände meine Laufstrecke? Wer sagt mir, wo und wie ich in der knappen Stunde, die ich frei habe, laufen kann? Wäre es nicht eine tolle Sache, wenn ich mir die passende Wegroute auf mein Handy runterladen könnte und auf dem Display die Strecke angezeigt oder mir per Kopfhörer angesagt würde? – In naher Zukunft wird es diesen „Dienst am Läufer“ und viele andere Dienste rund ums Laufen mit einfacher Handhabe und Anwendung geben.

Im Internet (World Wide Web) wird dank Plattformen wie Facebook, YouTube, MySpace u. a. – die Zahl derjenigen Internetnutzer zunehmend größer, die selbst als Produzenten von digitalen Inhalten auftreten. Laut verlässlicher Schätzung machen die von privaten Nutzern geschaffenen Inhalte und Anwendungen inzwischen schon 12 Prozent des gesamten Datenverkehrs im Festnetz-Internet aus. Die Wachstumsrate steigt ständig, und für das mobile Internet wird ein ähnlich starker Trend erwartet. Mobile Endgeräte, wie z. B. Handys, werden bei einfacher Bedienung als Server genutzt, von unterwegs werden Anwendungen erstellt und/oder aktualisiert. Informationen, wie Standorte, Messwerte (etwa Laufdaten, wie in der Zeit zurückgelegte Km, Pulsfrequenz usw.) zur Verfügung gestellt, an andere weitergeleitet.

Das 2009 in Deutschland gestartete Projekt „uService-Run“ hat zum Ziel, exemplarisch am Beispiel >Laufen< zu zeigen, dass und wie mithilfe mobiler technischer Geräte – vorzugsweise dem Handy – Läuferinnen und Läufer Möglichkeiten des mobilen Internets nutzen und davon profitieren können. Nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der individuellen Gesundheitsförderung.

Das Projekt uService-Run ist in das internationale ITEA2 –Projekt „Ubiquitous Service Infrastructure for the Mobile Super Prosumer (uService)“ eingebettet. Das deutsche Sub-Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen 01/509020D) gefördert.

An diesem Gemeinschaftsprojekt, das Ende 2011 abgeschlossen sein wird, ist das Deutsche Lauftherapiezentrum e.V. (DLZ) mit Sitz in Bad Lippspringe, beteiligt. Wir sehen im Projekt uService Run Chancen, der Laufszene insgesamt eine breitere Basis zu verschaffen. Etwa auch bezüglich der Möglichkeiten, dass Läuferinnen und Läufer ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Dienste über das mobile Internet anbieten, um damit eine hohe Breitenwirkung zu erzielen.

In einem ersten Abschnitt in der zu entwickelnden Beispielanwendung „uService Run“ wurde eine Reihe einzelner Szenarien, die exemplarisch, typisch sind für das Laufen in seinen verschiedenen Facetten, beschrieben.

In einem zweiten Abschnitt, den wir jetzt beginnen, besteht die vornehmliche Aufgabe des DLZ darin, Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen von Läuferinnen und Läufern (auf allen Stufen von low-fit bis high-fit) bezüglich mobiler technischer Geräte, darzustellen, zu analysieren, zu interpretieren und zu bewerten. Die Geräte können das Läufer - Equipment bereichern und die Qualität des Laufen erhöhen, wenn sie dem spezifischen Anforderungsprofil von Läufern gerecht werden. Dieses Anforderungsprofil auf empirischer Grundlage herauszuarbeiten und zu charakterisieren, ist ebenfalls ein substanzieller Teil der Aufgabenstellung.

Um detailliert die Vorstellungen und Wünsche von Läuferinnen und Läufern hinsichtlich der Leistungen mobiler technischer Geräte (z. B. spezielle Handys für Läufer) zu erfassen, haben wir einen entsprechenden Fragebogen entwickelt. Dieser soll in den nächsten Wochen an eine größere Zahl von Läuferinnen und Läufern aller Leistungsstufen und Altersklassen verteilt werden. Die anonym beantworteten Fragen werden im DLZ ausgewertet, die Ergebnisse fließen in das Projekt uService Run.